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Hochleistungs-Power-over-Ethernet für industrielle IoT-Netzwerke

Microchip Technology bietet einen industrietauglichen Injektor, der für die kontinuierliche Strom- und Datenübertragung über einzelne Kabel in rauen Fertigungsumgebungen entwickelt wurde.

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Hochleistungs-Power-over-Ethernet für industrielle IoT-Netzwerke

Microchip Technology veröffentlicht den Injektor PD-9601GCI, eine industrietaugliche Power-over-Ethernet (PoE)-Lösung, die zur Unterstützung der automatisierten Fertigung und der Bereitstellung von industriellem IoT entwickelt wurde. Das Gerät arbeitet den Netzwerk-Switches nachgeschaltet und fügt Standard-Ethernet-Verbindungen Strom hinzu, wodurch Erstausrüster und Anlagenbetreiber in die Lage versetzt werden, Plug-and-Play-fähige intelligente Geräte an abgelegenen oder schwer zugänglichen Orten einzusetzen.

Nachrüstung bestehender Netzwerke für die Automatisierung
Da Fertigungsanlagen zunehmend automatisiert werden, stützt sich der Bedarf an skalierbarer Infrastruktur stark auf Einkabelarchitekturen. Der IEEE 802.3bt-konforme Injektor richtet sich an Szenarien, in denen der Austausch oder die Aufrüstung bestehender Core-Netzwerk-Switches zu teuer ist. Durch die nachgeschaltete Installation des Geräts können Betreiber bis zu 90 Watt Leistung zusammen mit Gigabit-Datengeschwindigkeiten (10/100/1000 Mbit/s) über bestehende Ethernet-Verkabelungen bereitstellen.

Charlie Forni, Vice President der Networking and Connectivity Business Unit bei Microchip, stellt fest, dass diese Hardware Integrationsherausforderungen in industriellen Umgebungen bewältigt, in denen bestehende Netzwerke nur teilweise mit Einkabel-PoE-Bereitstellungsmodellen kompatibel sind. Durch die Trennung des Stromversorgungsmechanismus vom Netzwerk-Switch können Hersteller das Gerät auch als White-Label-Stromversorgungslösung nutzen, um es einfach mit leistungsstarken Sensoren und Kameras für die Industrieautomatisierung zu bündeln.

Robuste Hardware-Spezifikationen
Im Gegensatz zu Standard-PoE-Injektoren für den Innenbereich ist der PD-9601GCI speziell dafür ausgelegt, mechanischen und umweltbedingten Belastungen in Fabrik- und Außenumgebungen standzuhalten. Das Gerät ist in einem IP30-zertifizierten Metallgehäuse untergebracht, das Schutz vor dem Eindringen von Fremdkörpern und Beständigkeit gegen anhaltende Vibrationen bietet.

Um einen kontinuierlichen Betrieb in rauen Klimazonen zu gewährleisten, unterstützt die Hardware einen erweiterten Betriebstemperaturbereich von -40 °C bis +75 °C. Der Injektor verfügt über flexible duale DC-Stromeingänge im Bereich von 20 V bis 60 V, was die Integration in verschiedene industrielle Stromnetze ermöglicht. Darüber hinaus verfügt er über einen industrietauglichen Überspannungsschutz, um die in Umgebungen mit schweren Maschinen üblichen Spannungsspitzen abzumildern, und unterstützt vielseitige Installationsprotokolle durch DIN-Schienen-, Wand- und Schalttafelmontageoptionen.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt beschreibt technische Spezifikationen und Wettbewerbs-Benchmarking, die nicht in der ursprünglichen Pressemitteilung enthalten sind.

Zu den vergleichbaren industriellen IEEE 802.3bt 90W PoE-Injektoren gehören der Planet Technology IPOE-171-95W und die Advantech EKI-Serie. Diese konkurrierenden Midspan-Geräte weisen im Allgemeinen standardmäßige physikalische Spezifikationen auf, einschließlich DIN-Schienen-Montageformaten, IP30-Metallgehäusen und breiten Betriebstemperaturbereichen von -40 °C bis +75 °C. Die wettbewerbliche Differenzierung in diesem Hardwaresegment konzentriert sich typischerweise auf die Flexibilität des Stromeingangs. Das Microchip-Gerät nutzt einen weiten dualen DC-Eingangsbereich von 20 V bis 60 V, während gängige Konkurrenzmodelle oft einen engeren Eingangsstandard von 48 V bis 56 V für die volle 90-W-Ausgabe erfordern. Während moderne industrielle Netzwerk-Switches IEEE 802.3bt-Stromversorgungsfunktionen zunehmend nativ integrieren, bleiben eigenständige Single-Port-Injektoren für die Nachrüstung von Edge-Geräten in älteren Gigabit-Netzwerken erforderlich, ohne dass die Core-Switching-Infrastruktur überholt werden muss.

Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.

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