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MIPI-Schnittstellenkabel für die Datenübertragung in Embedded-Vision-Systemen

Vision Components hat eine integrierte Hardwarelösung entwickelt, die die Synchronisation von externen Triggern und Beleuchtung innerhalb kompakter optischer Inspektionsnetzwerke optimiert.

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MIPI-Schnittstellenkabel für die Datenübertragung in Embedded-Vision-Systemen

Vision Components veröffentlicht ein Standard-MIPI-CSI-2-Kabel, das mit einer integrierten Anschlussplatine für einen direkten Triggereingang und Blitzausgang ausgestattet ist. Diese Hardware vereinfacht die Integration von synchronisierter Beleuchtung und Erfassungsmechanismen in Embedded-Vision-Systemen, die in der industriellen Automatisierung und bei Qualitätsprüfungen eingesetzt werden.

Hardware-Integration für synchronisierte Bilderfassung
Standard-Bildverarbeitungsaufbauten erfordern oft zusätzliche Schnittstellenkarten, um externe Trigger und Lichtquellen an Kameramodule anzuschließen. Durch die direkte Einbettung der Anschlussplatine in die Architektur der flexiblen Leiterplatte (Flexible Printed Circuit, FPC) ermöglicht dieses neue MIPI-CSI-2-Kabel eine Synchronisation auf Hardwareebene ohne zusätzliche Schaltkreise. Dies ist eine entscheidende Anforderung in Hochgeschwindigkeits-Fertigungsanwendungen, bei denen ein präzises Mikrosekunden-Timing zwischen Stroboskopbeleuchtung und Sensorbelichtung erforderlich ist, um Bewegungen einzufrieren und Bildunschärfen während der automatisierten optischen Sortierung zu verhindern.

Konfigurationsoptionen und Prozessorkompatibilität
Das integrierte Triggerkabel wird in einer Länge von 200 Millimetern gefertigt und lässt sich direkt mit Prozessor-Boards verbinden, die nach dem MIPI-CSI-2-Standard arbeiten. Es erweitert ein bestehendes Portfolio von FPC-Übertragungsleitungen, die in den Längen 60, 100, 200 und 250 Millimeter erhältlich sind. Für spezielle räumliche Beschränkungen bieten maßgeschneiderte Verdrahtungskonfigurationen 15-polige, 22-polige oder 24-polige Layouts über zwei oder vier Datenkanäle. Diese strukturellen Varianten ermöglichen es Systemarchitekten, hochfrequente Signale durch enge mechanische Räume zu leiten und gleichzeitig die Datenintegrität zwischen dem Sensorknoten und der Hauptverarbeitungseinheit aufrechtzuerhalten.

Erweiterte Übertragung durch Serializer-Architekturen
Die Standard-MIPI-CSI-2-Spezifikation begrenzt die Leitungslängen aufgrund von Signalverschlechterung und elektromagnetischen Interferenzen bei hohen Datenraten. Für Anwendungen, die eine größere räumliche Trennung zwischen dem Bildsensor und der Logikplatine erfordern, werden Mikrokoaxialkabel und Serializer/Deserializer-Protokolle (SerDes) implementiert. Diese erweiterten Schnittstellen gewährleisten eine unkomprimierte Videoübertragung mit hoher Bandbreite über Entfernungen von bis zu 10 Metern. Die daraus resultierende Kabelinfrastruktur arbeitet innerhalb eines einheitlichen Ökosystems und stellt die elektrische und logische Kompatibilität mit mehr als 50 verschiedenen Kameramodulen des Herstellers sicher.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt detailliert technische Spezifikationen und wettbewerbsbezogenes Benchmarking, die in der ursprünglichen Pressemitteilung nicht enthalten sind.

Im Bereich der Embedded Vision ist die Übertragung von MIPI-CSI-2-Signalen über flexible Leiterplatten aufgrund von Signaldämpfung typischerweise auf Entfernungen von unter 300 Millimetern beschränkt. Standardmarktlösungen von Herstellern wie Basler oder Allied Vision erfordern häufig separate GPIO-Adapterkarten (General-Purpose Input/Output) oder Carrier-Boards, um externe Beleuchtung und Hardware-Triggersignale zu verwalten. Die direkte Integration des I/O-Breakouts in die FPC-Baugruppe reduziert den physischen Platzbedarf sowie die Anzahl der Verbindungspunkte, was das Risiko mechanischer Ausfälle in vibrierenden Industrieumgebungen senkt. Für Entfernungen von bis zu 10 Metern übersetzt der Einsatz von SerDes-Architekturen – die üblicherweise Protokolle wie FPD-Link III von Texas Instruments oder GMSL2 von Analog Devices nutzen – parallele MIPI-Daten in einen einzigen seriellen Hochgeschwindigkeits-Datenstrom über eine koaxiale Infrastruktur. Dadurch werden standardmäßige Long-Reach-Topologien für die Robotik und fahrzeuginterne Sensorsysteme etabliert.

Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.

www.vision-components.com

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