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Zertifizierte sichere serielle Konnektivität für industrielle Netzwerke
Moxa erreicht die IEC 62443-4-2-Zertifizierung für einen seriellen Geräteserver und adressiert Cyberrisiken bei bestehenden Feldgeräten in Automatisierungssystemen.
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Mit der zunehmenden Integration bestehender Anlagen in vernetzte industrielle Umgebungen wird die Absicherung serieller Kommunikation zu einer zentralen Anforderung in OT-Netzwerken. In diesem Kontext hat Moxa die NPort 6000-G2-Serie eingeführt, den weltweit ersten seriellen Geräteserver mit IEC 62443-4-2 Security Level 2 Zertifizierung im Rahmen des IECEE CB Schemes.
Absicherung bestehender serieller Feldgeräte
Serielle Feldgeräte auf Basis von Protokollen wie RS-232, RS-422 und RS-485 sind weiterhin weit verbreitet in der industriellen Automatisierung, etwa bei SPS, Messsystemen und Konsolenschnittstellen. Diese Technologien wurden ursprünglich auf Zuverlässigkeit und Interoperabilität ausgelegt, nicht auf Cybersicherheit.
Mit der zunehmenden Konvergenz von IT- und OT-Systemen sind diese Geräte heute stärker Cyberbedrohungen ausgesetzt. Dadurch entsteht ein Bedarf an Lösungen, die bestehende Infrastrukturen absichern, ohne einen vollständigen Austausch erforderlich zu machen.
Zertifizierung nach industriellen Sicherheitsstandards
Die NPort 6000-G2-Serie ist nach IEC 62443-4-2 Security Level 2 im Rahmen des IECEE CB Schemes zertifiziert und erfüllt damit definierte technische Sicherheitsanforderungen für Komponenten industrieller Automatisierungs- und Steuerungssysteme.
Die Zertifizierung wurde durch Bureau Veritas bestätigt und belegt die Einhaltung von Anforderungen in den Bereichen sichere Kommunikation, Zugriffskontrolle und Systemintegrität. Solche Zertifizierungen gewinnen zunehmend an Bedeutung, um Cybersicherheitsmaßnahmen in industriellen Systemen zu standardisieren.
Schutz über die gesamte Automatisierungsarchitektur hinweg
Die NPort 6000-G2-Serie fungiert als Gateway für Feldgeräte und ermöglicht deren sichere Einbindung in vernetzte Umgebungen. Dadurch kann die Lebensdauer bestehender Anlagen verlängert werden, während gleichzeitig höhere Cybersicherheitsanforderungen erfüllt werden.
Die Lösung ist Teil einer umfassenden Defense-in-Depth-Strategie entlang der Automatisierungspyramide. Während die NPort-Serie die Konnektivität auf Feldebene absichert, unterstützen andere Produktreihen wie EDS-G4000 und EDR-G9010 die Netzwerksegmentierung und den Schutz des Datenverkehrs. Industriecomputer der UC-Serie bieten zudem eine sichere Plattform für Datenverarbeitung und Systemintegration.
Integrierte Sicherheitsfunktionen für industrielle Anwendungen
Das System basiert auf einer Secure-by-Design-Architektur und umfasst Funktionen wie rollenbasierte Authentifizierung, Transparenz bei sicherheitsrelevanten Ereignissen sowie den Schutz von Datenströmen. Es unterstützt die Integration in unternehmensweite Sicherheitsstrukturen, einschließlich zentraler Authentifizierungssysteme und Remote-Syslog für das Monitoring.
Eine webbasierte Überwachung des seriellen Datenverkehrs ermöglicht die Analyse von serieller und Ethernet-Kommunikation ohne zusätzliche Werkzeuge und erleichtert die schnelle Fehlerdiagnose auf Portebene.
Langfristige Nutzung bestehender Infrastruktur
Durch die Kombination von Cybersicherheitsfunktionen mit der Unterstützung etablierter serieller Protokolle ermöglicht die NPort 6000-G2-Serie den Weiterbetrieb bestehender Systeme bei gleichzeitig verbesserter Sicherheitslage.
Dieser Ansatz adressiert eine zentrale Herausforderung in industriellen Umgebungen, in denen ein vollständiger Austausch installierter Anlagen oft nicht wirtschaftlich ist. Stattdessen ermöglichen sichere Konnektivitätslösungen eine schrittweise Modernisierung bei gleichzeitiger Sicherstellung der Betriebsfähigkeit.
Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.
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