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Vision 2026

Stuttgart • 06 OCT '26

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BASLER News

Basler auf der VISION 2026

Vom 6. bis 8. Oktober demonstriert Basler in Stuttgart synchronisierte Kamera-, Beleuchtungs- und Software-Frameworks, um die Bereitstellung von Bildverarbeitung in industriellen Automatisierungsumgebungen zu optimieren.

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Basler auf der VISION 2026

Industrielle Bildverarbeitungsaufgaben stoßen häufig auf Integrationshürden, wenn einzelne Hardwarekomponenten, Optiken und Treiberbibliotheken von unterschiedlichen Herstellern kombiniert werden müssen. Um Schnittstelleninkompatibilitäten und langwierige Inbetriebnahmephasen zu vermeiden, strukturiert die Basler AG ein aufeinander abgestimmtes Bildverarbeitungsökosystem, das optische Sensoren, Beleuchtungssteuerungen und Softwareentwicklungsumgebungen in einer einheitlichen Betriebsarchitektur zusammenführt.

Schnittstellensynchronisation und Hardware-Integration
Die Architektur löst Herausforderungen der Hardware-Interoperabilität durch eine zentralisierte Synchronisation. Über eine einzelne Ein- und Ausgangsschnittstelle (I/O) der Kamera sowie ein integriertes Software Development Kit (SDK) steuert das System Objektiveinstellungen und Beleuchtungsimpulse ohne separate Controller-Baugruppen. Für bandbreitenintensive Datenübertragungen reduzieren 10-Gigabit-Ethernet-Schnittstellen (10GigE) mit Remote Direct Memory Access (RDMA) und Power over Ethernet (PoE) die Prozessorlast (CPU) des Host-Rechners bei stabiler Bildübertragung in Echtzeit innerhalb kompakter Gehäuseabmessungen von 29 mm mal 29 mm. Trilineare Farbzeilenkameras ermöglichen zudem die kontinuierliche Oberflächeninspektion bahnförmiger Materialien.

Virtuelles Engineering und Implementierungsabläufe
Zur Verkürzung von Entwicklungszyklen bindet das System vor der physischen Implementierung virtuelle Simulationsumgebungen und automatisierte Entwicklungswerkzeuge ein.
  • Simulation: Virtuelle Modellierungsumgebungen erzeugen synthetische Trainingsdaten für Algorithmen der künstlichen Intelligenz (KI) und berechnen optische Geometrien bezüglich Brennweiten, Beleuchtungswinkeln sowie Sensorformaten vor der Hardwareinstallation.
  • Agentengestützte Automatisierung: Ein Bildverarbeitungssimulations-Agent kooperiert mit einem dedizierten Programmier-Agenten, um optische Systemparameter direkt in funktionale Firmware-Konfigurationen und Ablaufskripte zu überführen.
  • Industrielle Schutzklassen: Hardwarekomponenten mit Schutzart IP67 ermöglichen den direkten Einsatz in anspruchsvollen Produktionsumgebungen ohne zusätzliche Schutzgehäuse.
Einsatzbereiche und Systemeffizienz
Das Gesamtsystem adressiert Prüfaufgaben in der Logistik, autonome mobile Roboter (AMR) sowie diskrete Fertigungsprozesse. Auf Hochgeschwindigkeitsförderstrecken führt die Architektur parallele Prozesse wie KI-basierte Texterkennung (OCR), Barcode-Erfassung und die dreidimensionale Vermessung bewegter Objekte aus. Bei mobilen Robotereinheiten erfüllen kompakte 2D- und 3D-Module die engen Vorgaben hinsichtlich Baugröße, Gewicht und Leistungsaufnahme bei stabiler lokaler Bildverarbeitung.

Durch die Zusammenführung von Beleuchtungssteuerung, Autofokus und Datenübertragung in standardisierte SDK-Pipelines entfallen zusätzliche Synchronisationsbausteine, wodurch Systemlatenzen in hochvolumigen Fertigungslinien verringert werden. Basler zeigt diese Systeme auf der Fachmesse VISION 2026 vom 6. bis 8. Oktober 2026 in Stuttgart.

Herausgegeben von Evgeny Churilov, Induportals Media - Angepasst durch KI.

www.baslerweb.com

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